Trinkwasseranalyse - Wassertropfen über Gestein

Trinkwasseranalyse: Wie gut ist unser Wasser?

Wasserqualität unter der Lupe

WASSER IST DIE BASIS UNSERER ERNÄHRUNG

Etwa zwei bis drei Liter Wasser nimmt ein erwachsener Mensch jeden Tag zu sich. Nur ein Drittel davon bezieht er aus seiner Nahrung, der Rest wird durch Trinkwasser zugeführt. Doch welches Wasser sollten wir trinken? Ist Leitungswasser tatsächlich gut genug, um unseren Körper optimal mit Mineralien und Nährstoffen zu versorgen oder sollte Wasser aus der Flaschenabfüllung der Vorzug gegeben werden?

Trinkwasseranalyse - Bestandteile in unserem Trinkwasser

STIFTUNG WARENTEST URTEILT

Stiftung Warentest ist dieser Frage nachgegangen und hat festgestellt, dass Wasser aus deutschen Leitungen einem Mineralwasser aus der Flasche in nichts nachsteht. Im Gegenteil, wer der Umwelt einen Gefallen tun will und gleichzeitig seinen Geldbeutel schonen möchte, der ist mit Leitungswasser bestens beraten, denn es wird direkt in unser Zuhause geliefert, ohne Verpackungsmüll oder Transportkosten, zu einem unschlagbaren Preis.

Jedoch räumt das renommierte Testinstitut auch ein, dass es sinnvoll sein kann, das Leitungswasser zusätzlich zu mineralisieren. Die Steigerung des Gehalts von Calzium, Sulfaten, Magnesium oder Hydrogencarbonat kann gesundheitsfördernd und nicht zuletzt für bestimmte Personengruppen auch notwendig sein.

 

 

BESTANDSAUFNAHME: DAS IST IN UNSEREM TRINKWASSER ENTHALTEN

Unser Trinkwasser durchfließt vom Ursprung bis zur Entnahmestelle viele Gesteinsschichten. Auf diesem Wege reichert es sich mit wertvollen Mineralien an. Allerdings sammeln sich auch allerhand andere Stoffe im Wasser. Verunreinigungen oder Keime müssen vor dem Genuss herausgefiltert werden. Schwermetalle haben im Lebensmittel Trinkwasser ebenfalls nichts verloren. Organische Substanzen aus der Landwirtschaft, Hormone oder Medikamentenrückstände sind hausgemachte Verschmutzungen, die unserem modernen Lebensstil geschuldet sind.

Mitunter kommt es vor, dass Leitungswasser eine erhöhte Konzentration an Bakterien oder Viren enthält, zum Beispiel aufgrund starker Regenfälle. Normalerweise fangen die Wasserwerke Kontaminierungen mit Krankheitserregern durch verstärktes Chloren ab. Die verwendete Menge an Chlor ist zwar unschädlich, empfindliche Zungen können die Geschmacksveränderung jedoch feststellen. Auch Chlor lässt sich Zuhause herausfiltern – und Restbestände an Krankheitserregern gleich mit.

Etwas anders sieht es bei den Schwermetallen im Leitungswasser aus. Denn obwohl die Versorger das Wasser in einwandfreier Qualität ausliefern, kann es durch eine veraltete Hausinstallation trotzdem belastet werden. Dann finden sich Blei, Kupfer, Nickel, Eisen oder Zink in unkontrollierter Konzentration unbemerkt auf unserem täglichen Speiseplan wieder. Im Extremfall wurden auch bereits vereinzelt Uran, Quecksilber oder Cadmium festgestellt.

Schwermetalle lagern sich im Körper an und werden nicht über Leber oder Niere ausgeschieden. Mit der Zeit können so gesundheitsbedenkliche Konzentrationen im Körper erreicht werden, die im Verdacht stehen, Krankheiten wie Krebs auszulösen. Deshalb ist ein Wasserfilter vor allem für Bewohner eines Altbaus eine sehr sinnvolle Investition. In Neubauten werden grundsätzlich keine Leitungen mehr verbaut, die Schwermetalle in das Trinkwasser leiten können. Hier wird aber zumeist auf Kunststoffrohre zurückgegriffen, die – Stichpunkt Mikroplastik – auch ihre Probleme mit sich bringen.

Trinkwasseranalyse - Grenzwerte von Schwermetall

Maximal zulässige Konzentration pro Liter

 

WELCHE INHALTSSTOFFE IM WASSER SIND ERWÜNSCHT?

Würde unser Wasser tatsächlich nur aus dem bestehen, was seine chemische Formel H2O besagt – nämlich zwei Teile Wasserstoff ein Teil Sauerstoff –, wäre das für unseren Körper viel zu wenig. Erst Mineralien machen Wasser zu einem wertvollen Lebensmittel und beeinflussen außerdem dessen Geschmack. So schmeckt Magnesium im Wasser bitter oder süßlich und Calzium bitter. Wenn sich die Mineralien im Wasser ionisieren, sich dort also lösen, werden Sie hochgradig bioverfügbar. Das bedeutet: Sie werden unserem Körper so zugeführt, dass sie direkt in die Blutbahn übernommen werden können. Das Blut transportiert sie dann an die Stellen, an denen sie benötigt werden. Der Körper kann demnach mit mineralisiertem Wasser viel besser umgehen, als mit Mineralstoffen, die in Speisen zugeführt werden.

Diese Mineralstoffe sind für unsere Gesundheit wichtig:

MineralFunktion im KörperBenötigte Tageszufuhr
Kalzium

Wichtig für den Knochenaufbau, verbessert die Reizübertragung der Muskeln und normalisiert den Herzschlag.

1.000 - 1.300 mg
Magnesium

Sorgt für eine gute Funktion der Muskeln und wirkt krampflösend und entspannend.

350 mg
Kalium    

Normalisiert den Wasserhaushalt der Zellen

4.000 mg
Natrium

Wirkt der Entstehung von Blasen- und Nierensteinen entgegen und verbessert den Muskelaufbau.

1.500 mg
Chlorid    

Reguliert den Wasserhaushalt und sorgt für eine gute Übertragung der Nervenimpulse.

2.300 mg
Hydrogencarbonat

Wirkt im Magen säureregulierend.

Keine Empfehlung

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.

BESONDERE BEDÜRFNISSE FÜR BESTIMMTE PERSONENGRUPPEN

Für bestimmte Zielgruppen lohnt es sich, noch genauer hinzusehen. Sportler haben beispielsweise einen höheren Bedarf an Magnesium, Natrium und Kalium. Schwangere benötigen für die gesunde Entwicklung des Kindes ebenfalls etwas mehr Magnesium. Auch bei Komplikationen wie Wadenkrämpfen oder vorzeitigen Wehen ist die Zugabe empfohlen.

Säuglinge und Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion profitieren dagegen von einem mineralärmeren Wasser. Manchmal ist auch ein Zuviel an Mineralien ungesund, zum Beispiel im Fall von Natrium, das die Ausscheidung von Kalium fördert. Ohne Kalium funktioniert jedoch die körpereigene Wasserregulierung nicht mehr optimal, der Körper lagert Wasser ein und es bilden sich Ödeme. Magnesium wiederum ist dafür verantwortlich, das Kalium in die Zellen zu transportieren. Daher muss auch dieser Mineralstoff in ausreichender Menge im Körper vorhanden sein. Wichtig ist also eine ausgeglichene Mineralisierung im Körper.

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