WASSERQUALITÄT IN KASSEL

Alle Informationen rund um die Leitungswasser Qualität in Kassel

WASSERQUALITÄT IN KASSEL

In Kassel gibt es 13 unterschiedliche Wasserwerke, diese versorgen die verschiedenen Bezirke der Stadt Kassel. Die Wasserwerke garantieren eine gleichbleibende Leitungswasser Qualität durch unterschiedliche Kontrollen. Das Problem: Die Kontrollen enden am Hausanschluss, für die hauseigenen Zuleitungsrohre ist jeder Eigentümer selbst verantwortlich. Infolgedessen ist es umso wichtiger, genaue Informationen zu erhalten und zu wissen, was diese Werte bedeuten. Erfahren Sie mehr über das Trinkwasser in Ihrer Region und was die verschiedenen Grenzwerte zu bedeuten haben.

LEITUNGSWASSER IN KASSEL

Alle fünf Jahre strömt die Welt zur documenta, weltweit eine der bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst, nach Kassel in der Mitte Deutschlands. Und kommt dabei auch in den Genuss des von KASSELWASSER aufbereiteten Leitungswassers. Von diesem Eigenbetrieb der Stadt Kassel dürfen über 200.000 Einwohner ganzjährig beste Trinkwasserqualität erwarten.

KASSELWASSER

Eigenbetrieb der Stadt
Gartenstraße 90
34125 Kassel

Telefon: (0561) 987 69
E-Mail: info@kasselwasser.de
Webseite: Kasselwasser

ALLES WICHTIGE ZUR WASSERQUALITÄT IN KASSEL

Kann man das Leitungswasser in Kassel trinken?

Die Kasseler Wasserqualität wird durch Wasseruntersuchungen und Tests von KASSELWASSER regelmäßig überprüft und als einwandfrei eingestuft. Jedoch betreffen diese Kontrollen nicht den Hausanschluss des Verbrauchers. Insbesondere im Falle von Leitungsverunreinigungen, aber auch durch Mikroben (zum Beispiel Legionellen) sind die letzten Meter zum Wasserhahn entscheidend. Auch der Verbraucher trägt also Verantwortung für die Unbedenklichkeit seines Leitungswassers. Wer auf Nummer sicher gehen will, informiert sich über Material und Zustand seiner Leitungen, entnimmt Proben am Point of Use zur Untersuchung und verwendet ein Filtersystem.

Dürfen Babys das Leitungswasser in Kassel trinken?

Zum Zeitpunkt der Auslieferung durch die Wasserversorger weist das Kasseler Leitungswasser eine hohe Qualität auf. Allerdings übernimmt ab der Grundstücksgrenze der Eigentümer des Haushalts die Verantwortung für sein Leitungswasser und die Einhaltung der Grenzwerte. In vielen Fällen geraten durch fehlerhafte Installationen, alte Rohre oder Bakterienbefall schädliche Stoffe ins Trinkwasser. Eine Verunreinigung sollte ausgeschlossen werden, bevor das Leitungswasser zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet wird. Kann eine ausreichende Trinkqualität nicht sicher zugesagt werden, sollte das Wasser lieber nicht von Babys und Kleinkindern konsumiert werden.

Woher kommt das Wasser in Kassel?

In Kassel sind acht Wasserwerke im Einsatz. Das Wasser wird aus fast 100 verschiedenen Quellen in und um Kassel gewonnen. Die großen Wassergewinnungsgebiete sind Nieste, Habichtswald, Neue Mühle, Tränkeweg, Bettenhausen und Simmershausen.

Wie hart ist das Wasser in Kassel?

Der Härtegrad des Wassers liegt in Kassel im Schnitt bei 13,2 °dH (Grad deutscher Härte) und ist somit als hart einzustufen.

Welche Mineralien sind im Kasseler Leitungswasser?

Die Konzentration von Calcium variiert im Kasseler Wasser je nach Gebiet zwischen 44 und 82 mg pro Liter. Magnesium kommt im Kasseler Wasser in Mengen von 12 bis 22 mg pro Liter vor, Natrium in Mengen von 13 bis 29 mg pro Liter.

Was kostet Leitungswasser in Kassel?

In Kassel legt die Stadtverordnetenversammlung die Wassergebühr fest. Diese beträgt 2,14 Euro inklusive Umsatzsteuer pro Kubikmeter Wasser. (Stand: Januar 2020)

Ist das Leitungswasser in Kassel besser als das Mineralwasser aus der Flasche?

Deutsches Leitungswasser unterliegt laut der Stiftung Warentest in der Regel strengeren Kontrollen als Mineralwasser. Mineralwasserhersteller werben häufig mit dem teilweise höheren Mineralstoffgehalt ihres Wassers. Das macht Mineralwasser aus der Flasche aber nicht zwangsweise zur besseren Alternative. Werden die Flaschen aus Plastik hergestellt, können entsprechende Rückstände ins Wasser gelangen. Zudem entstehen durch den Transport von Flaschenwasser hohe Mengen an CO2-Emissionen, die durch die Nutzung von Leitungswasser gänzlich eingespart werden können.

Was hat es mit dem Wasserrucksack der Universität Kassel auf sich?

Die Qualität und Verfügbarkeit von Wasser ist schon jetzt in weiten Teilen der Welt unzureichend – und dieser Zustand wird sich in den kommenden Jahren unter anderem durch Extremwetterereignisse zusätzlich verschlechtern. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen von der Universität Kassel entwickelte deshalb eine Idee, wie das vorhandene Wasser vor Ort besser genutzt werden kann: den Wasserrucksack Paul (Portable Aqua Unit for Live Saving). Paul kann bis zu 400 Menschen täglich mit jeweils drei Liter Trinkwasser versorgen. Das Wasser wird durch eine spezielle Filtertechnik aufbereitet und von 99 Prozent der Viren und Bakterien befreit. Dafür braucht Paul weder externe Fachkräfte noch Chemikalien. Mittlerweile werden bereits knapp 3.000 dieser Wasserrucksäcke in 83 Ländern für rund 1,2 Millionen Menschen eingesetzt.

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