Mangan in der Grundform

Mangan im Trinkwasser - alles was Sie darüber wissen müssen

Im Leitungswasser finden Sie, ebenso wie in Mineralwasser, viele verschiedene Mineralien und Spurenelemente, sowie unerwünschte Rückstände wie Medikamente oder Schwermetalle. Mangan im Trinkwasser gehört zu den natürlichen Inhaltsstoffen.

WAS IST MANGAN?

Mangan ist ein chemisches Element, das in der Erdkruste ähnlich häufig wie Eisen vertreten ist. Die größten Vorkommen finden sich in Braunstein oder in Form von Kristallen wie Rhodonit und Manganit. Mangan ist ein begehrtes Element, das in großen Mengen abgebaut wird. 90 % der jährlichen Produktion fließt in die Stahlproduktion, wo Mangan die Härte des Stahls positiv beeinflusst. In der Landwirtschaft dient Mangan als Düngemittel

Nüsse

IST MANGAN IM TRINKWASSER GUT ODER SCHLECHT FÜR UNS?

Mangan gehört zu den essenziellen Spurenelementen, die der menschliche Organismus regelmäßig in ausreichender Menge aufnehmen muss. Da das Element in der Erdkruste stark verbreitet ist, finden Sie Mangan im Trinkwasser und in nahezu jedem Lebensmittel. Besonders viel des Spurelements liefern Vollkornprodukte, Reis oder Nüsse. Mangelerscheinungen sind nur bei künstlicher Ernährung möglich. Durch Mangan im Trinkwasser und in Lebensmitteln können Sie keine zu hohen Dosen aufnehmen. Der Grenzwert für Mangan im Leitungswasser hat hygienische Gründe. Werte über 0,05 Milligramm pro Liter fördern die Verschlammung der Leitungen. Es bildet sich ein Biofilm, auf dem Bakterien einen hervorragenden Nährboden finden. Diese können, anders als das Mangan im Leitungswasser, der Gesundheit schaden. 

WIE VIEL MANGAN IST IM TRINKWASSER UND WOHER KOMMT ES?

Mangan im Leitungswasser lässt sich nicht vermeiden, denn Regenwasser wäscht das Element auf seinem Weg in die Erde automatisch aus dem Boden aus. Mangan löst sich dabei etwas leichter als das verwandte Eisen, das ähnliche Eigenschaften aufweist.

Die deutsche Trinkwasserverordnung legt den Grenzwert für Mangan im Leitungswasser bei 0,05 Milligramm pro Liter fest. Mangan gelangt nicht nur durch natürliche Auswaschung in das Grundwasser, auch menschliche Aktivitäten beeinflussen den Gehalt. In Grubenwasser sind bis zu 15 Milligramm pro Liter nachweisbar. In vielen Regionen liegen die Werte für Mangan im Trinkwasser von Natur aus unter den Grenzwerten. 

In Bereichen, in denen die Werte überschritten werden, entziehen die Wasserversorger den Stoff im Rahmen der Aufbereitung, um die Grenzwerte einzuhalten. Allerdings sagen die Analysewerte Ihres Wasserwerkes wenig über den tatsächlichen Gehalt an Mangan im Leitungswasser aus. Ist das Leitungssystem verwittert, reichert sich das Wasser auf dem Weg vom Wasserwerk zur Entnahmestelle bei Ihnen Zuhause wieder mit dem Element an.
 

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